18. Dezember 2007

Die dritte CD von 5idelity ist da oder: Eine realistische Weihnachtsgeschichte

Abgelegt unter: M.Interview — XeZ @ 21:35

Im April feierte die 2002 gegründete A-Capella-Band 5idelity ihren fünften Geburtstag mit einem großen Konzert. Seitdem hat sich bei den fünf Jungs so einiges getan: Ihre dritte CD kann ab Montag über den Ladentisch gehen. In einem Gespräch verrieten zwei der Bandmitglieder, Sebastian „Spätzle“ Trepesch (Tenor) und Andreas „Sepp“ Oeder (Bass), näheres über ihre neue CD.


Bildquelle: 5idelity

XeZ: Auf den Flyern ist euer neustes Werk als „Ein musikalische Hörspiel von und mit der A-Capella-Band 5idelity“ definiert. Was steckt eigentlich hinter dem Titel?

5idelity: Eine Idee für ein Weihnachtsalbum gab es bei uns schon lange. „Normale“ Weihnachtslieder wollten wir nicht singen, also entstand dieses untypische Weihnachtsalbum, bei dem Lieder und gesprochener Text nahtlos ineinander übergehen. Dabei leistete jeder seinen Beitrag zum Gesamtwerk: Das Drehbuch wurde gemeinsam verfasst, ihre Stimme eingesetzt haben sowieso alle… Zudem sind alle Lieder Eigenkreationen, und darauf sind wir diesmal stolz. Für eine Amateur-Band wie uns ist es Standard, Lieder von anderen Bands nach eigenen Vorstellungen umzugestalten - nun sind wir vom Muster abgewichen.
Übrigens ist die CD ab 17. Dezember beim UniCopy, CityCopy, bei der Ilmenau Information sowie direkt unter www.5idelity.de erhältlich.

XeZ: Und die Titelentstehung?

5idelity: Ursprünglich war es lediglich ein Untertitel, wurde aber im Verlaufe der Arbeit zum richtigen Titel. Aufgenommen wurde er zum ersten Mal durch eine Panne und wurde beibehalten.

XeZ: Was für eine Geschichte erwartet den Zuhörer?

5idelity: Es sind insgesamt acht Titel mit 50 Minuten Gesamtlänge, ergänzt durch ein umfangreiches Making-Off.
Das erste Lied, „Würstchen-mit-Kartoffelsalat-Tag“, bildet den Rahmen für das Hörspiel und ist das eigentliche Weihnachtslied der CD. Aufgenommen wurde nicht nur im Tonstudio, sondern wegen der realistischen Atmosphäre auch draußen, z.B. auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt. In der „Weihnachtsgeschichte“ wird das typische hektische Weihnachtstreiben dargestellt, hinter der ironischen Schilderung versteckt sich jedoch ein ernster Hintergrund, der zum Nachdenken anregt. Der Titel geht mit der Realität einher, es wird eine typische Durchschnittsfamilie dargestellt, in der sich so gut wie jeder erkennen kann. So gibt es den typischen Weihnachts-Stress: Streit, pubertierende Kinder und eine sich nach Romantik verzehrende Mutter. Aber am Ende gibt es trotzdem ein Happy End…

XeZ: Dazu gibt es ein Konzert?

5idelity: Es wird sogar vier Konzerte geben, am 17. Dezember (Montag) um 19 und 20 Uhr in der Alten Försterei und am 19. Dezember (Mittwoch) um 20 und 21 Uhr in der Musikschule Ilmenau, der Eintritt ist frei!

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